Sigfrid von Schweden (von Växjö)

Namenstage: Siegfried

Funktion: Heiliger, Glaubensbote in Schweden, erster Bischof von Skara

Gedenktag: 15. Februar

Patronat: Schweden

Sigfrid war Mönch in Glastonbury, dem Namen nach germanischer Herkunft, und kam 995 als Missionar nach Norwegen, später nach Schweden, wo er König Olaf Erikson taufte. Der Widerstand bei den Anhängern des alten Glaubens im damaligen schwedischen Zentrum um den Mälarsee scheint aber groß gewesen zu sein, so dass er sich ins südliche Gotland zurückziehen musste, wo er das erste schwedische Bistum Skara begründete. Nach weiteren Missionsreisen nach Norwegen blieb Sigfrid in der südschwedischen Provinz Värend, wo er am 15. Februar 1030 in Växjö starb. Seine Verehrung setzte schon früh ein, doch seine Gebeine wurden im Laufe der Reformation vernichtet. 1158 sprach ihn Papst Hadrian IV. heilig.

Darstellung: als Bischof im Ornat

Attribute: Mitra, Stab; Wasserkübel mit drei Knaben bzw. drei Köpfen (Legende von drei Verwandten Sigfrids, die als Märtyrer starben und in einem See bei Växjö in Südschweden versenkt wurden); Teufel (Symbol für seine Heidenbekehrungen)

 

Quelle: Herder-Verlag

Dieser Text ist dem "Lexikon der Heiligen und Namenstage" entnommen. Albert Urban (Hg.), Herder-Verlag, Freiburg, 2010

 
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