Die Orgel in St. Bonifatius
Eine große Bedeutung kommt der Kirchenmusik, insbesondere der Orgel als Bestandteil sakraler Handlung zu.
Die erste Orgel, damals noch ein Interimsinstrument, erhielt die Kirche an Weihnachten 1914. Sie wurde von der Firma Mönch in Überlingen erbaut. Im Jahr 1934 wurde sie durch eine offene Orgel der Firma Carl Heß, Durlach, ersetzt und wuchs auf 60 Register an.
Im Jahr 1990 entschloss sich die Gemeinde, eine neue Orgel zu kaufen, da die Renovierung der alten Heß-Orgel wegen der hohen Kosten und der zu kurzen Garantiezeit nicht in Frage kam. Gebaut wurde die Orgel von der Firma Link in Giengen. Die dreimanualige Orgel von St. Bonifatius war bis dato mit 51 klingenden Stimmen und 3657 Pfeifen der größte Neubau der Firmengeschichte Link. Gebaut wurde sie im Jahr 1993, eingeweiht am 4. Advent 1993.
Die Orgel von St. Bonifatius ist nach dem Prinzip der Schleiflade erbaut, dieses System versorgt die der einzelnen Note zugeordneten Pfeifen mit Wind aus einer gemeinsamen Kanzelle.
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