Die Orgel in St. Bernhard

 
Als erste Orgel wurde im Jahr 1965 ein elektrisches Instrument angeschafft, da wegen des akustischen und klimatischen Zustandes der Kirche an eine Pfeifenorgel nicht zu denken war.

Als 1980 die Überlegung kam von Prof. Wachter das große Westfenster mit einem  Buntfenster zu gestalten, kam auch der Wunsch auf, eine neue Orgel anzuschaffen, da ja durch die aufgesetzten Fenster auch die klimatischen erforderlichen Voraussetzungen für eine Pfeifenorgel gegeben waren.

Der Auftrag für die Orgel erhielt 1984 die Fa. Mönch aus Überlingen.
Die Orgel hat insgesamt 36 Register und 3 Manuale; Spiel-Traktur und Registratur ist mechanisch. Als Winderzeuger arbeitet ein elektrisches Schleudergebläse. Die Versorgung der Pfeifen mit Wind erfolgt über Schleifladen. Durch die nur 1 1/2 m tiefe Orgelbühne, die neu geschaffen wurde, um die künstlerisch gestalteten Fenster von Wachter nicht zu verdecken, waren zwei getrennte Gehäusekörper zur Unterbringung des Werkes erforderlich. Links das Pedalwerk mit der Windanlage im Untergehäuse, rechts übereinander Hauptwerk und Schwellwerk und im Untergehäuse rechts liegend zur Sängerempore zugewandt das Continuowerk. Das ist bestens zur Begleitung des Chorgesangs geignet. Es kann aber ebenso als Echowerk genutzt werden und erweitert somit die klangliche Vielfalt des Instruments.
 
Die Orgelweihe war am 6. Juli 1986.
 
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Mönch-Orgel St. Bernhard